Dienstag, 23. Mai 2017

Süße Kirsche

 Heute nur einen ganz kurzen Beitrag, denn mich zieht es gleich wieder in den Garten. Da will noch so viel Gemüse in die Beete, die noch gar nicht richtig vorbereitet sind. Die Tage sind einfach zu kurz :-)
Auch wenn die Temperaturen diese Woche schon fast den Sommer erahnen lassen, möchte ich unbedingt noch ein letztes klimperkleines LA-Shirt zeigen. Die Eisheiligen hatten nämlich im Kleiderschrank unseres Mäuschen für einen kurzzeitigen Engpass gesorgt, den ich zum Glück schnell beheben konnte.

Dieser süße Jersey von Alles-für-Selbermacher stand schon ihrer Schwester wunderbar. Das Reststück war somit sehr gut angelegt. Eine kleine Applikation und einen kecken, frei genähmalten Spruch konnte ich mir nach so langer Zeit einfach nicht verkneifen (obwohl ich finde, das Herz hätte etwas kleiner sein können). 


Ab jetzt gibt es hier aber wirklich Sommersachen zu sehen. Versprochen!

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Einen schönen, tatkräftigen Dienstag
Eure Manuela

Schnitte:
Applikation: Eigenkreation

Stoffe/ Material:

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Freitag, 19. Mai 2017

Rhabarbertage

 Der Freitag ist sicher nicht nur in unserer Familie ein ganz besonderer Wochentag. Er rundet Woche ab, ist der Start ins Wochenende und wird bei uns gern am Kaffeetisch zelebriert. Darum wird eigentlich fast jeden Freitag gebacken. Am liebsten Kuchen, die schnell und einfach sind und sich auch mal gut auf der Hand essen lassen.
 
Da gerade der Rhabarber herrlich gedeiht, habe ich mal wieder ein neues Rezept ausprobiert, um gerade diesen auch jenen in der Familie schmackhaft zu machen, die Rhabarber nicht so mögen. Es ist mir gelungen :-)
 

 
Dieser Kuchen passt ganz wunderbar in unser Freitagsrepertoire. Zum Nachbacken habe ich hier mal das Rezept aufgeschrieben.
 
Zutaten
 
250g Zucker
250g Margarine
4-5 Eier
350g Mehl
1 Pk. Backpulver
60ml Milch
1 Pk. Vanillezucker
 
1 Pk. Vanillepudding
500ml Milch
800 - 1000g in Stücke geschnittener Rhabarber
 
Zubereitung
 
1. Zucker und Margarine mit den Eiern schaumig rühren. Die anderen Zutaten nach und nach dazugeben und gut verrühren.
 
2. Den Teig auf ein gefettetes Blech mit hohem Rand streichen.
 
3. Aus dem Puddingpulver und der Milch einen Pudding nach Anleitung (ohne weitere Zuckerzugabe) kochen und noch heiß auf den Teig geben.
 
4. Die rohen, geschnittenen Rhabarberstücke obendrauf legen.
 
5. Ca. 45min. bei 160 Grad (Umluft) im vorgeheizten Ofen backen.
 
6. Genießen! (Tip: Puderzucker darüber streuen)
 
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Einen schönen Freitag und guten Start ins Wochenende
Eure Manuela
 
 
 
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Dienstag, 9. Mai 2017

Auf den Nadeln im Mai

Schon im April habe ich für unser Mäuschen ein Strickkleidchen begonnen....und dies zum dritten Mal.
Beim ersten Mal im Sommer letzten Jahres hatte ich von Anfang an einen Fehler drin, der sich immer weiter fortsetzte und ich schließlich einsehen musste, dass nur ein Neuanfang sinnvoll ist. Also habe ich tapfer alles wieder aufgeribbelt und erneut begonnen. Beim zweiten Mal kam ich schon sehr viel schneller voran, denn in das Muster konnte man sich leicht hineindenken. Es ist wirklich sehr simpel. Als ich am Ende der Passe angelangt war, empfand ich die Wolle in Art und Farbe plötzlich gar nicht mehr passend für unser Mäuschen...und damit ruhte dieses Projekt.
 
 
Doch Mitte April packte es mich erneut, als ich beschloss, diese zartrosafarbene Wolle (sicher reine Chemiefaser als Alt-DDR-Beständen :-)) zu verarbeiten. Da die Wolle gut Wärme spendet, lag es nahe, eine Größe für den Herbst/ Winter zu wählen. Außerdem hatte ich beschlossen, sobald es warm wird, zu pausieren. Nun ließ das Wetter bekanntlich den Sommer noch nicht erahnen und ich kam so schnell und gut voran, dass das Kleidchen nun fast fertig ist.

 
Es wird grad getrocknet und gespannt. Dann stehen nur noch ein paar Kleinigkeiten zur Fertigstellung an.
 
Tragebilder wird es wohl erst später im Jahr geben, aber darauf freue ich mich schon :-)
 
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Einen schönen Dienstag
Eure Manuela
 
 
Anleitung:
Modell 22, Gr. 92/98, Baby Maschenmode 22/15
 
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Freitag, 5. Mai 2017

Fazit: Schule daheim

Die zweite Schulwoche nach den Ferien ist schon fast geschafft. Unser Beinbrechling hat nach der langen Auszeit auch wieder gut in den normalen Schulalltag hinein gefunden.

Höchste Zeit für ein Fazit seiner und unserer Homeschooling-Tage.

Vorweg möchte ich nehmen, dass ich "Schule daheim" vorher für schwer in unserem Großfamilienalltag zu organisieren hielt. Ich selbst habe keinerlei Erfahrung im Unterrichten, noch dazu im sonderpädagogischem Bereich. Zum Glück ist unser Erstklässler sehr klug, gewissenhaft und fleißig. Er hat die Unterrichtszeit wirklich sehr ernst genommen und wollte seinen Klassenkameraden auf keinem Fall nachstehen.

 
So gab es in der Zeit, in der ich die Kinder in den Kindergarten brachte, Aufgaben, die er allein lösen konnte, z.B. Übungsaufgaben in Mathematik oder Schreibübungen einzelner Buchstaben in Deutsch.
Sobald ich mit unserem Mäuschen wieder zu Hause war, wurde ein gutes/ gesundes zweites Frühstück eingenommen (ähnlich der Vesperpause in der Schule). 
 
 
Danach haben wir Themen in Mathematik oder Deutsch bearbeitet, die neu waren bzw. bei denen er Unterstützung/ Erklärungen etc. brauchte. Wir wussten uns immer irgendwie zu helfen, um die Aufgaben zu visualisieren.

 
Die Themen im Sachunterricht hatte wir im Alltag gelöst. So haben wir uns die Frühjahrsblüher und deren Pflanzenteile während eines Einkaufs im Baumarkt intensiv angeschaut und benannt. In unserem Garten blühten zu dieser Zeit natürlich auch viele Krokusse, Narzissen und Tulpen, doch die Zwiebel und wie die Pflanze da heraus wächst, war nicht erkennbar.

 
Das Weben hat ihm besonders viel Spaß gemacht (wie schon im Kindergarten :-)). Damit konnte ich ihn für getane Arbeit wunderbar belohnen oder Zeiten, wo ihm das Konzentrieren schwer fiel, überbrücken, um danach mit bestimmten Übungen fortzufahren.
 
 
Seine Lehrerin hatte mir seine sämtlichen Schulhefte und -bücher aus der Schule, sowie Arbeitsblätter zukommen lassen. Außerdem wusste ich grob, welche Themen bis zu den Osterferien anstanden und bearbeitet werden sollten/ konnten. 
Das Thema "Ostern" wurde hier ganz familiär gelebt. Die Kinder haben alle zusammen Holzanhänger bemalt und wir haben das Buch "Rica erlebt Ostern" gemeinsam gelesen.
 
 
Ich muss gestehen, ich habe es fast genossen, ihn so beim Lernen zu beobachten und zu erleben. Es ist doch etwas ganz anderes als nachmittags nach einem sehr langem Schultag ihn bei den Hausaufgaben zu motivieren. Trotzdem gab es natürlich auch daheim Zeiten, in denen er viel Ermunterung und Motivation brauchte. Außerdem war ich hin und wieder doch verunsichert, ob wir ein gutes Lerntempo haben und dennoch ausreichend üben/ vertiefen. Aufgefallen ist mir, dass "Lernen" eigentlich immer stattfindet. Theoretisch war mir das natürlich schon vorher klar, aber in dieser Zeit habe ich es bewusst erlebt und wahrgenommen und auch gelebt.
 Seltsamerweise kam mein Haushalt trotzdem nicht zu kurz ;-)
 
Dennoch freue ich mich, dass er wieder zur Schule geht, Klassenkameraden hat und am Mittagstisch von seinen Erlebnissen vom Vormittag berichtet. Aber auch dass ich nicht mehr die "alleinige" Verantwortung trage, dass er den Schulstoff erlernt, so wie er es braucht und die Lust am Lernen nicht verliert (er hat eine sehr motivierende Lehrerin, muss ich dazu sagen).
 
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Einen schönen Freitag und guten Start ins Wochenende
Eure Manuela
 
 
Verlinkt zum Freutag.


Dienstag, 2. Mai 2017

Rotkäppchen

Ich möchte mich über den sanften Regen, der heute schon den ganzen Tag niedergeht und für die ganze Woche prognostiziert wird, nicht beschweren. Viel zu wichtig ist er. Doch ich muss gestehen, die zwei sonnigen Wochenendtage haben wir sehr genossen :-)
Endlich konnte der Anorak am Haken bleiben und das passende klimperkleine Fleecejäckchen angezogen werden.


Nachdem mein erstes Jäckchen fürs Mäuschen etwas groß geraten ist, hatte ich ja schon angekündigt, schnellstmöglich noch ein passendes nähen zu wollen. Also hatte ich gleich das Schnittmuster noch einmal eine Größe kleiner durchgezeichnet. Auch den Fleece aus meinem Fundus hatte ich relativ schnell auserkoren. Bei der Kapuzeninnenseite und dem Einfassstreifen tat ich mich schon wesentlich schwerer.


Es gab einfach sehr viele Möglichkeiten. Gern wollte ich einen Jerseyrest aufbrauchen. Gleichzeitig sollte aber auch ein vorhandener Reißverschluss dazu passen. Ich war einfach nicht bereit, einen neuen zu kaufen.


Entschieden hatte ich mich letztendlich für diese Kombination. Der Reißverschluss ist allerdings rosa und nicht weiß, wie es auf dem Foto den Anschein hat.

Ich muss gestehen, dieses Jäckchen gefällt mir noch besser als das erste.


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Eine trotz Regens gut gelaunte Woche
Eure Manuela



Schnitt:

Stoffe/ Material:
Fleece gut abgelagert (aus einem Stoffladen in Backnang), Jerseyrest (urspr. Stoffmarkt)
Reißverschluss (wiederverwendet aus einer alten Jacke)

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