Dienstag, 17. März 2015

Die Geschichte einer Klappmatratze

 Diese durchaus vielseitig zum Schlafen/ Übernachten, Lägerle bauen, Rumlümmeln... einsetzbare Klappmatratze (keine Ahnung, ob dieses Teil wirklich so heißt) wurde bei uns buchstäblich zu Tode genutzt. Darum hatte ich die naheliegende Idee, ihr einen neuen Bezug zu verpassen. Leider gab mein Vorrat keinen Stoff von knapp 5m Länge her. So hatte ich kurzerhand beschlossen, die neue Matratze zweifarbig/-stoffig zu nähen.
 
 
Das Drama begann, als ich den schwarzen (in meinen Augen robusteren Stoff) nach dem Waschen in Fetzen zurückerhielt. Er hatte sich schlicht aufgelöst. Ich habe noch nie vorher von diesem Phänomen gehört und war völlig niedergeschlagen, denn ein wichtiger Geburtstag (eigentlich sind ja alle Geburtstage wichtig) stand bevor und die Matratze sollte ein großes Geschenk werden, da sie für oben genannten Gebrauch schon schmerzlich vermisst wurde. 
 
 
Dass es trotzdem noch ein strahlendes Geburtstagskind (und staunende Geschwister) gab, habe ich meiner Schwägerin zu verdanken, der ich beiläufig von meiner Misere erzählt hatte. Sie hat sich  nämlich erinnert, noch einen Ballen Bezugsstoff seit ewigen Zeiten im Haus zu haben, den sie zu schade zum Wegwerfen fand, für den sie aber auch absolut keine Verwendung hatte. So wanderte er noch am selben Tag in mein Nähzimmer.
 
 
Ich muss sagen, ich bin mächtig stolz auf mich, diese Gehirnakrobatik gemeistert zu haben, denn schließlich mussten zwei Stoffbahnen drei Schaumstoffquader umspannen und dabei als Matratze aufklappbar und zum Quader zusammenklappbar sein. Die hundertfache Nachmesserei und Rechnerei war es wert.
 
 
...und im Nachhinein wirklich gar nicht schwierig.
Der Stoff ließ sich auch wunderbar vernähen und ist sehr weich (für einen Bezugsstoff :-))
 
 
 Damit verlinke ich heute ganz glücklich zu:

***

Eine wunderschöne frühlingshafte Woche
Eure Manuela


Kommentare:

  1. Manuela, ich ziehe den Hut! Großprojekte sind an sich schon nicht so einfach und dann noch mit solchem Gehirnjogging verbunden - Respekt! Wir haben auch so ein Ding und ich weiß, aus was für Teilen das besteht.
    Dein Ergebnis ist wirklich supertoll geworden.
    LG,
    Ines

    AntwortenLöschen
  2. Liebe Manu !
    Da hast Du ja wiedermal eine tolle Leistung gemacht. Da werden bei euch viele Kinderaugen strahlen, das die Klappmatratze wieder so toll aussieht.
    Liebe Grüße Lysann

    AntwortenLöschen
  3. Oh, dafür würde mir die Geduld fehlen!

    Das Ergebnis ist aber toll geworden!

    Lg, Tabea

    AntwortenLöschen
  4. Ich bewundere deine ausdauer und das beachtliche Ergebnis
    LG Maren

    AntwortenLöschen
  5. WOW!!! Was für eine Arbeit und was für ein gelungener Bezug!!! Und wie schön doch so manches Mal der Zufall zu Hilfe kommt, wie hier in Form von Bezugsstoff!
    Liebe Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  6. Hallo!
    Der ist dir super gelungen! Ich habe hierher gefunden, weil wir auch so eine alte Klappmatratze haben, die - wenn sie noch länger bei uns bleiben will - dringend einen neuen Bezug braucht.
    Magst du mir vielleicht verragen, ob du für jedes Teil einen extra Zipp verwendet hast? Gibts irgenen einen Tipp/Kniff, der mir die Arbeit erleichtern würde? Ein bisschen Gehirnakrobatik schaff ich schon ;-)
    lg
    Babsi

    AntwortenLöschen
  7. Hallo Ella,

    sehr gelungen. Ich bin an etwas Ähnlichem dran (klappbare Wickelauflage). Gibt es zufällig eine Anleitung?

    Liebe Grüße Djschulie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Djschulie,
      leider gibt es keine Anleitung. Ich hatte einfach die Schaumstoffblöcke abgemessen und dann viiiiiell gerechnet :-)
      Liebe Grüße
      Manuela

      Löschen
  8. Das Grundgerüst aus einem Wachstuch steht seit Freitag... hab es irgendwie zusammenbekommen. Jetzt ist der eigentliche Bezug dran. Meine Schwierigkeit war das Inlet, hatte gehofft einen Denkanstoß zu erhaschen. Jetzt wird es einfacher.:-)

    AntwortenLöschen
  9. Das Grundgerüst aus einem Wachstuch steht seit Freitag... hab es irgendwie zusammenbekommen. Jetzt ist der eigentliche Bezug dran. Meine Schwierigkeit war das Inlet, hatte gehofft einen Denkanstoß zu erhaschen. Jetzt wird es einfacher.:-)

    AntwortenLöschen

Ich freue mich über jeden lieben Kommentar.