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Dienstag, 14. Februar 2017

Für große Leseratten...

Manchmal können Kinder ganz schön penetrant nerven, um endlich die lang versprochenen und sehnlichst gewünschten Büchertaschen fürs Bett durchzusetzen. Unsere Midi hat es am Wochenende geschafft und mich vor die Nähmaschine gezwungen.
 
 
Das Bett hatte eigentlich so eine Büchertasche, aber die sah schon sehr mitgenommen aus und entsprach farblich überhaupt nicht mehr ihrem Geschmack.
Natürlich kann man Bücher auch im Bett stapeln, aber es geht auch in schön.... :-)

 
Die Stoffe hat sie selbst aus meinem Fundus ausgesucht. Der Rest war eigentlich schnell gemacht, da ich mich nur an dem vorhandenen Teil orientieren brauchte. Ich bin auch ganz stolz auf mich, dass sich für mich mittlerweile die Näh-Reihenfolge (also, was näh ich wann wie zusammen) ganz logisch ergibt. Einzig der untere Abschluss hat mich und meine Nähmaschine fast zur Verzweiflung gebracht. Dank Reißverschluss-Nähfuß klappte es schließlich doch wie ich es mir wünschte. Den inneren Halt geben nämlich ca 3-5mm dicke Spanplatten.

 
Das Kind ist nun glücklich!!! ....und hat ihre Schmöker auch gleich sorgfältig einsortiert. Ihr momentanes Lieblingswerk ist  "Meine lustige Familie"* von Chris Higgins. Wenn schallendes Gelächter aus ihrem Zimmer dringt, weiß ich, worin sie wieder liest..... ;-)
 
***
 
Eine kreative Woche noch
Eure Manuela
 
 
Stoffe:
schwarzer Baumwollstoff (vererbt bekommen)
Motivstoff von IKEA
 
Schnitt:
vom Original abgenommen
 
Verlinkt bei:
 
 
* affiliate Link
 




Sonntag, 29. Januar 2017

Sonntagsfreude....Jockelsocken und ein schönes Buch

Zum Glück gerade noch rechtzeitig zu den eisigen Temperaturen fertig geworden. Die Socken für unseren Ältesten. Gewünscht in dezentem Grau. Richtig männermäßig.
 
Dazu habe ich eine wunderbare Sockenmustersammlung für Männer gefunden. Hier findet man wirklich traumhafte Muster, geballt auf einer Seite :-)
 
Ich hatte mich für die Jockelsocken entschieden. Das Muster sieht von weitem wie ein Zopf aus, besteht in Wirklichkeit aber nur aus rechten und linken Maschen, die entsprechend versetzt gestrickt werden. Ein toller Effekt!
 
 
Zeit zum Lesen hatte ich auch. Abends auf der Couch. Immer nur ein paar Seiten in dem Buch  "Frauen auf dem Land* Eigenständige Landwirtinnen, stolze Sennerinnen, freiheitssuchende Sommerfrischler und viele andere, damals wie heute". Wunderbar geschrieben, nette Anekdoten, nachdenklich machende Fakten, historische Zeugnisse und schöne Bilder geben einen sehr breitgefächerten Einblick in das Leben und Denken der Frauen, die das Leben auf dem Land meistern (mussten/müssen) damals wie heute. Es wird meist aus Biografien von einfachen Mägden, Bäuerinnen und Sennerinnen erzählt, aber auch von Hebammen, Pastorenfrauen oder Ärztinnen. Auch besondere Frauen wie die Agrarwissenschaftlerin Margarete von Wrangell, die Gründerin des ersten Ländlichen Hausfrauenvereins Elisabeth Boehm oder die ersten Bio-Bäuerinnen Lili Kolisko, Maria Müller und Lady Eve Balfour werden vorgestellt. Vieles war für mich völlig neu. Richtige Aha-Erlebnisse. Das liegt vermutlich daran, das heute ein sehr romantisches Bild des bäuerlichen Lebens gezeichnet wird álá LandLiebe/ LandLust ect.. 
Dabei stellt das Buch keineswegs das Landleben negativ dar. Ganz im Gegenteil den Frauen, egal aus welchem Stand, wird ein großes Maß an persönlicher Stärke, Emsigkeit und Kreativität bei der Bewirtschaftung zugesprochen gepaart mit einem guten Selbstständigkeitsbewusstsein.
 
Ich habe dieses Buch jedenfalls sehr genossen und kann es nur weiter empfehlen :-)

 
***
 
Einen gesegneten Sonntag
Eure Manuela
 
 
 
Noch mehr Sonntagsfreude gibt es bei Rita.
 
*affiliated Link

Sonntag, 27. November 2016

Sonntagsfreude...Buchempfehlung zum 1. Advent

 
Dieses Jahr trifft mich der erste Advent völlig unvorbereitet. Noch kein Fünkchen weihnachtliche Vorfreude war zu spüren (auch noch nicht bei den Kindern, was noch viiiiel ungewöhnlicher ist), bis ich "Marias kleiner Esel" (*) gestern angefangen habe, den Kinder vorzulesen. Sofort war sie zum Greifen nah, diese ursächliche Weihnachtsbotschaft. Keine Wichtel, Tannenbäume, Weihnachtsmänner, sondern Maria und Joseph und deren ungeborenes Kind. Und natürlich deren kleiner Esel. Es lohnt sich für Große und Kleine sich auf die Reise mit diesem ursprünglich faulsten, bockigsten und schmutzigsten Esel von ganz Nazareth zum machen, in dem nur Maria etwas Besonderes entdecken konnte und der sie aus größter Dankbarkeit und mit Hilfe von Engeln und Vögeln nach Bethlehem führt. Voller Wärme und in einfacher, klarer Sprache wird die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht dieses kleinen Esels erzählt. Kein Wunder, dass er seit mittlerweile 54 Jahren ein Klassiker in Kindergärten und Grundschulen ist.
 
Ich hoffe, eure Weihnachts- und Adventsstimmung steigt auch und ihr genießt das Schmücken und Dekorieren, Backen und Geschenke shoppen ;-)
 
***
 
Einen gesegneten 1. Advent
Eure Manuela
 
 
Noch mehr Sonntagsfreuden findet ihr bei Rita.
 
(*) enthält affiliate links


Mittwoch, 13. Juli 2016

yarn along #3

Ich komme voran!
Wer meinen yarn along mit verfolgt hat, weiß, dass es um die Fertigstellung des süßen Babymädchen-Jäckchens sehr schlecht bestellt war. WAR. Denn ich habe in den Hinterlassenschaften meiner Schwieger-Oma eine Knaule mit exakt dem gleichen Farbton gefunden (zumindest sagt das mein Auge :-)). Es ist ebenfalls Mako-Baumwolle und hat auch fast die gleiche Stärke. ABER, es ist anders gezwirnt. Meine Ausgangswolle war eng gedreht (hier rechts im Bild), während mein Ersatz sehr locker zusammen gefasst ist (links im Bild). Der Unterschied ist enorm und auf dem Foto vielleicht etwas zu erahnen. Das Rücken- und die beiden Vorderteile fallen schön weich. Die Ärmel hingegen werden etwas fester und störriger. Auch ist das Maschenbild etwas größer/ gröber.

 
Doch ich will mal nicht so kleinlich sein. Ich bin nun wieder voller Enthusiasmus. Der Fertigstellung steht nun nichts mehr im Weg :-)
 
 
Achja, gelesen habe ich auch: "Mein Leben als Landhebamme" von Rosalie Linner. Ein Buch, das ich zufällig auf dem Bücherflohmarkt entdeckte. Ich mag solche Bücher sehr. Schon vor vielen vielen Jahren hatte ich ihr "Tagebuch einer Landhebamme" verschlungen. Im Nachhinein betrachtet, hatte es mich wohl sehr geprägt ;-)
 
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Einen angenehmen Mittwoch
Eure Manuela
 
 

Mittwoch, 22. Juni 2016

yarn along #2

 
Ich stricke immer noch an dem Sommerjäckchen für unser Mäuschen. Das angefangene Knäuel hat bis zur Ärmelschräge des ersten Vorderteils gereicht. Jetzt habe ich nur noch 50g dieser Wolle übrig und muss wohl einsehen, dass sie mir nicht reichen wird :-(
 
Das Buch "Stimmt es, dass...?" von Reader`s Diggest ist bei unseren mittleren Kindern in den vergangenen Monaten eine sehr beliebte Abendlektüre geworden, die sie auch gern mit den größeren Kindergartenkindern schmökern. Ich muss sagen, mir gefällt es auch sehr gut. Interessant, unterhaltsam, informativ, fundiert. Lädt zum Staunen ein.
 
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Einen angenehmen Mittwoch
Eure Manuela
 
 
Mehr yarn along gibt es hier zu sehen.
 
 

Samstag, 19. März 2016

Bücherschatz....Verflixt, hier stimmt was nicht!

Bei unserem vorletzten Büchereibesuch ist uns mitunter dieses Buch in die Hände gefallen. Und weil es nicht nur bei unseren Kindern richtig gut angekommen ist, sondern irgendwie auch zum bevorstehenden österlichen Suchen passt, möchte ich es kurz vorstellen.

 
 "Verflixt, hier stimmt was nicht!" ist ein wunderschön gezeichnetes, textarmes, originelles, witziges, kniffliges Fehlersuchbuch von Barbara Scholz, das man nicht nur einmal anschaut.
Professor Zweistein begibt sich darin mit seinem Hund Albert auf die Suche nach dem geheimnisvollen und kamerascheuen Tier namens Tohuwabohu. Doch auf der Insel, auf der sie landen, finden sie in erster Linie viele aberwitzige Dinge vor. Diese gilt es zu entdecken. Auf jeder Seite sind 10 Kuriositäten versteckt.
 
 
Ich muss gestehen, ich musste bei 2 Bildern die Lösungsseite zur Hilfe nehmen (...hüstel...) Aber selbst, als schon alle Fehler gefunden waren, wurde das Buch nicht langweilig. Die Altersempfehlung würde ich im Kindergartenalter ansiedeln, aber auch Grundschulkinder haben ihren Spaß damit. Es ist auf jeden Fall eines der Bücher, bei dem man den Kindern bei der "Hirnentwicklung" zusehen kann :-D
 
Wem die Zeichnungen von Barbara Scholz gut gefallen, sollte unbedingt auch mal in "Es fährt ein Boot nach Schangrila" hineinschauen. Ein wundervolles Zähl- und Reimbuch, bei dem der Zugang ebenfalls über die lustigen Illustrationen erfolgt.
 
***
Ein schönes Wochenende
Eure Manuela
(der irgendwie trotzdem noch nicht nach Ostern ist ;-))
 
 

Freitag, 26. Februar 2016

Freutag....Startschuss für den Frühjahrsputz

Es ist wieder so weit. Die Sehnsucht nach Licht und Luft entlädt sich in euphorischem Putzen. Auch wenn der Winter, seiner mageren Leistung dieses Jahres bewusst und darum scheinbar etwas verschämt, noch ein paar einzelnen Flocken vom Himmel rieseln lässt, so kommt er doch nicht gegen die nahenden Frühlingsgefühle an.

Die Winterfensterbilder sind abgehängt und viele unserer unzähligen Fenster sind schon geputzt. Manche auch doppelt und dreifach dank meines unermüdlichen Helfers ;-)



Während meines "Regenerationskaffees" fiel mir ein Buch wieder in die Hände, dass ich mal auf einem Bücherflohmarkt mitgenommen hatte. Nein, "Einfach Leben - Entrümpeln Sie Haus und Herz" ist kein Ratgeber übers Putzen, Entrümpeln, systematisches Aufräumen. Wer eine Anleitung dafür sucht, wird mit diesem Buch sicher nicht glücklich. Und trotzdem gab es mir Impulse, dieses mühselige und scheinbar sinnlose, da irgendwie nie endende, Ausmisten/ Wegräumen jetzt mal wieder in Angriff zu nehmen.
Zudem ist es recht leicht geschrieben, regt zum Schmunzeln aber auch Nachdenken an und stellt ganz einfache Parallelen zwischen unserer Wohnung/ unserem Haus und unserem Körper/ unserem Herz her. Nichts Kompliziertes, keine Wissenschaft. Einfach nur mal wieder darüber nachdenken, was ich brauche und warum.


Tja, ich bin erst am Anfang und werde sicher, wie jedes Jahr, nicht damit fertig, bevor die Freiluftarbeiten rufen und ich den Rest auf den Herbstputz verschiebe ;-)

Doch jetzt freue ich mich erst einmal darüber und hoffe, auch noch die nächsten Tage genug Energie zu haben, hier Licht und Luft zu schaffen.

***

Ein schönes Wochenende und viel Kraft für was immer auch ansteht
Eure Manuela




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Mittwoch, 17. Februar 2016

Bücherschatz...Liliane Susewind

In unserem Haus leben jedem Menge Bücherratten. Große und Kleine. Ein riesiger Bücherschatz stapelt sich in den Regalen und auch in unserer Bücherei sind wir Stammgast.
Und weil wir Bücher so sehr lieben, möchten wir hin und wieder eines (oder gleich mehrere) vorstellen.


Ich meine, unsere Älteste war in der 3. Klasse, als sie ihr erstes "Liliane Susewind"-Buch von einer Freundin geschenkt bekam. Es hieß "Liliane Susewind - Mit Elefanten spricht man nicht". Sie hat es geradezu verschlugen und war hellauf begeistert. Sehr schnell gesellten sich noch andere Bücher über dieses besondere Mädchen Liliane dazu, z.B. Delphine in Seenot, Ein Meerschwein ist nicht gern allein, Tiger küssen keine Löwen oder Ein Panda ist kein Känguruh .

Schon die Buchtitel machen neugierig auf  Liliane, die nicht nur die Sprache der Tiere versteht, deren Lachen auch die Pflanzen wachsen lässt, ihren Freund Jesahja, der edlen oder auch etwas hochnäsigen Katze Frau von Schmidt und dem kleinen Hund Bonsai. In ihren Abenteuern geht es nicht nur um Tiere, es geht auch um Beziehungen von Mensch und Tier. Dabei sind die Bücher sehr humorvoll geschrieben und die Charaktere wunderbar ausgestaltet.
Es ist nicht nur ein wahrer Lesegenuss für Kinder (im Alter ab etwa 7 bis 10 Jahren). Die Bücher sind auch sehr gut zum Vorlesen geeignet und, in unserem Hause auch sehr beliebt, zum Anhören. Da es sich bei diesen CDs um Lesungen handelt, die von Catherine Stoyan sehr lebendig gesprochen werden und auch beim Bügeln gut zu hören sind :-), war diese CD-Box mit den ersten vier Susewind-Geschichten auch kurz darauf ein Weihnachtsgeschenk ;-)

Mittlerweile gibt es 16 Bücher, 2 weitere werden noch im Februar erscheinen, "Ein Nilpferd auf dem Zebrastreifen" und "Viel Gerenne um eine Henne".  2014 erschien ein Band, in dem die Autorin Tanya Stewner die meisten "Helden" der vorherigen Bände zusammen ein Abenteuer bestehen lässt und somit ihren jungen Lesern einen riesigen Wunsch erfüllen konnte. Es heißt "Mit Freunden ist man nie allein" und wurde von unserer Mittleren erst neulich in der Bücherei ausgeliehen.

Als ich sie da auf unserer Couch so schmökernd sitzen sah, kam mir die Idee, diese Buchreihe als erstes vorzustellen, da wir selbst auch immer sehr dankbar für gute Buchtipps sind :-)

***

Ich hoffe, euch ein bisschen Lust aufs Lesen gemacht zu haben und wünsche euch noch eine schöne Woche
am besten mit einem guten Buch ;-)

Eure Manuela


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Dienstag, 2. Februar 2016

Nähen mit Klimperklein

Nun sind es schon fast zwei Wochen seit ich mich über das Buch "Nähen mit JERSEY - kinderleicht!: für Babys und Kids von 0 bis 8 Jahren" von Pauline Dohmen, den meisten unter dem Label "klimperklein" bekannt, freuen durfte. Nun kann ich endlich auch mein erstes fertiges Werk daraus präsentieren.
 
Es hat etwas gedauert, aber wenn man die Gedanken und Ideen, die man beim Zuschneiden hatte,  während des Nähens wieder verwirft, kann eine kleine Pause ganz hilfreich sein, bevor das gute Stück eventuell in der Ecke landet. Ich hatte mich für das Babyshirt mit Knopfleiste und ohne Bündchen entschieden. Beim unteren Saum wollte ich mich an einem Rollsaum versuchen, um dem Shirt noch zusätzlich einen mädchenhaften Touch zu geben. Doch irgendwie hat mir das Ganze dann nicht wirklich gefallen, weshalb ich kurzerhand mit der Schere den gerollten Saum wieder entfernt habe. Jetzt musste aber wieder ein Saum dran, sonst wäre das ganze Shirt zu kurz geworden. Ich hatte mich schließlich dafür entschieden, aus dem Viskosejersey, den ich für die Einfassstreifen verwendet habe, ein schmales Bündchen zu schneiden.
 
 
Ich verwende Viskosejersey zum Einfassen mittlerweile sehr gern, da es sich leicht verarbeiten lässt, recht dünn ist (besonders beim doppellagigem Einfassen) und die Wahrscheinlichkeit höher ist, das farblich Passende vorrätig zu haben im Gegensatz zu reiner Bündchenware. Die Idee, die Streifen mit dem Rollschneider zuzuschneiden, wie im Buch beschrieben, musste ich gleich testen. Ich bin begeistert! Vermutlich arbeiten die meisten schon immer so. Ich nicht. Bisher habe ich mich mit Schere und Maßband abgemüht. Doch mit dieser Methode geht alles viel schneller und genauer.
 
 
Genäht habe ich fürs jüngste Mäuschen Größe 68. Sie ist (immer noch) 62cm groß, da war mir Größe 62 zu riskant. Nun sitzt das Shirt noch etwas reichlich, aber dafür passt es etwas länger ;-)

 
Das Kullerbäuchle ist gut verpackt...


...und der Popo auch :-)
Den Stoff (BW-Jersey natürlich) habe ich bei meinem letzten Stoffmarktbesuch in Ludwigsburg erworben. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie er heißt.
Nun brauche ich nur noch eine Hose, die auch farblich dazu passt  ;-)

 
Wer Näheres zum Buchinhalt wissen möchte und wen die Gedanken der Urheberin dahinter interessiert, kann hier bei Pauline selbst nachlesen. Sie gibt darin sehr umfangreiche Einblicke in ihr Buch, das ich guten Gewissens weiterempfehlen kann. Nicht nur für Nähanfänger, die sich einen Grundstock an gut sitzenden Schnitten aufbauen wollen, es ist auch durchaus für schon längere Hobbynäher(innen) geeignet, die einfache, klare Schnitte als Basis für allerei Spielereien und Wandlungsmöglichkeiten suchen. Zudem sind alle Schnitte weitgehend geschlechterneutral, was die Einsatzfähigkeit noch erhöht.
 
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Ich wünsche allen einen wunderschönen Dienstag
Eure Manuela
 
 
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Sonntag, 12. Oktober 2014

Bücherschatz: "Blumen-Märchen" von Ernst Kreidolf

In unserem Haus gibt es Bücher über Bücher. Ich habe mir überlegt, ich stelle einfach immer mal wieder das eine oder andere "besondere" Buch unter der Rubrik: "Bücherschatz" vor.
 
Heute: Blumen-Märchen von Ernst Kreidolf
 
 
Dies ist das neuste Buch in unserem Haus. Wir haben es erst seit gestern. Aber es ist irgendwie ganz anders als die anderen, eben besonders.
Die Erstausgabe erfolgte im Jahr 1898. Diesen originalen Charme hat sie auch in der Auflage von 2000. Der Maler Ernst Kreidolf hatte damals nicht nur seine aquarellen Vorzeichnungen selbst lithographiert, sondern auch die Texte in Gedichtform geschrieben.
 
 
Herausgekommen ist ein wunderschönes Bilderbuch, das den Beginn der modernen Buchkunst des Jugendstils in Deutschland markiert. Hermann Hesse hat über Ernst Kreidolf gesagt:
...Er hat die Natur mit dem Bedürfnis des Dichters, aber mit den Fähigkeiten des Malers betrachtet....

 
Es ist unglaublich, wie viele Geschichten sich in diesen (einfachen) Bildern verbergen. Darum ist das Buch auch keines zum Durchblättern oder Durchlesen, sondern zum Erleben, Erforschen, Sich-Hineinfühlen/-denken, Weiterträumen....
 
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Ein schönes Wochenende und einen guten Start nächste Woche
 
Eure Manuela